Es einfach so geschehen lassen


Die Angst vor dem Unbekannten

 Lesezeit: circa 5 Minuten


Den Lauf der Zeit anzunehmen. Sich nicht dagegen zu wehren. Das Unbekannte. Das, wovor wir Angst haben. Genau das geschehen zu lassen, wovon wir wollen, dass es nicht geschieht. Wir wollen, aber wir können es nicht zulassen. Wir blockieren uns selbst. Wir wehren uns gegen uns selbst. Wer oder was hält uns dann zurück? Ist es der äußere oder der innere Einfluss? Oder sogar beides? 

Die eigene innere Stimme. Die Gefühlswelten. Die Angst. Die Trauer. Die Sehnsüchte. Wenn wir nach innen blicken, entdecken wir oftmals Themen, die wir nicht sehen wollen. Wir unterdrücken unsere Gefühle. Das Ungreifbare. Das Unbeschreibliche. Wir wollen es nicht sichtbar machen. Wir wollen es nicht hören. Und im Außen? Zu viele Möglichkeiten. Zu viele Hürden, die uns daran hindern, den nächsten Schritt zu tun. Die Bedenken unserer Mitmenschen stapeln sich Stein für Stein zu einer großen Mauer der Stagnation und Resignation.

Den Gefühlen freien Lauf lassen


Der Blick nach innen ist einer der wichtigsten Schritte zu mehr Achtsamkeit im Leben. Die Kontrolle über die eigenen Gefühle zu verlieren und es einfach geschehen zu lassen. Die Gänsehaut am ganzen Körper zu spüren. Der Schwere und dem inneren Druck eine Bühne zu geben, um sich zeigen zu können. Um sich mit all seinen Facetten zu offenbaren. Einfach nur Mensch zu sein. Egal wie schmerzlich es auch sein mag. Vor anderen Menschen zu weinen kostet viel Überwindung. Vor anderen Menschen zu weinen erdet dich. Vor anderen Menschen zu weinen verbindet dich.

Unterdrücken wir unsere Gefühlswelten, unterdrücken wir uns selbst. Wir machen uns klein und fühlen uns minderwertig. Wir haben das Gefühl, dass uns niemand ernst nimmt und wir keinen Platz in dieser Welt haben. Dabei ist es genau diese innere Gefühlswelt, die uns so reich beschert und immer verfügbar ist. Wenn wir es schaffen, den Gefühlen freien Lauf zu lassen, befreit es uns von alten Glaubenssätzen. Wir klammern uns an alte Gewohnheiten und verdrängen das Neue.

Wir unterdrücken den natürlichen Lauf des Lebens.

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Es gibt noch etwas, was wir einfach so geschehen lassen, ohne uns großartig Gedanken darüber zu machen. Wir atmen. Unser Atem ist immer da. Wir lassen ihn einfach fließen. Wir können nicht aufhören zu atmen. Wir brauchen ihn. Der Atem ist unsere Lebensquelle. Wenn wir aufhören zu atmen, endet unser Leben. Deswegen geschieht es einfach. Wir atmen. Wir leben. Ganz natürlich. Ganz selbstverständlich.

Sich treiben lassen


Und im Außen ist es nicht viel anders. Es einfach um uns herum geschehen zu lassen. All die Ereignisse in unserem Leben, die wir nicht verhindern können. Natürlich sollen wir uns nicht nur im Strom der Gesellschaft vorantreiben lassen. Wir sollen unseren eigenen Weg gehen. Einen Weg, von dem uns andere Menschen leider gerne abhalten wollen. Menschen, die an uns zweifeln. Die uns anlächeln und uns sagen, dass das nichts wird. Menschen, die nicht an uns glauben. Wir vergleichen uns ständig mit anderen und glauben selbst nicht an unsere Vision.

Ich kann mir das nicht vorstellen. Ich kann das nicht geschehen lassen.

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Es gibt fast nichts, was es nicht schon gibt. Alles scheint erfunden und erforscht. Das mag stimmen. Nur gibt es diese eine Sache noch nicht in deiner besonderen Version. In deiner Special Edition. Der Version, die so einzigartig ist wie du selbst. 

Das Leben einfach so geschehen zu lassen ist eine Herausforderung. Ein achtsamer Umgang mit dem, was uns umgibt, bedarf der täglichen Übung. Je klarer wir uns werden, was wir wirklich wollen, desto bewusster können wir uns auf das Unbekannte in unserem Leben einlassen. Und wir verstehen mehr und mehr, was wir nicht mehr wollen. Diese Momente zu durchbrechen. Eben genau nicht mehr nach den alten Gewohnheiten zu handeln und die Dinge so zu tun, wie wir sie immer schon getan haben. Ganz bewusst aus dieser Lethargie auszubrechen. Es geschehen zu lassen. 

Anders zu sein. Du zu sein.

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Wenn du auf eine bestimmte Sache keine Lust mehr hast, entscheide dich für eine Veränderung. Lass es einfach geschehen. Jede Entscheidung hat eine Konsequenz, ob sie uns gefällt oder nicht. Dennoch dürfen wir selbst entscheiden, was wir geschehen lassen wollen und was nicht. Ob wir den Mut besitzen, uns langfristig zu verändern oder nicht. Und das macht es so wertvoll. 

Wir entscheiden selbst über unser Leben und unser tägliches Tun. Die Achtsamkeit hilft uns dabei zu erkennen, was wir nicht mehr wollen, und unterstützt uns dabei, Neues geschehen zu lassen. Die uns unbekannten Welten zu entdecken. Sei es im Inneren oder im Außen. 

Einen neuen Job zu beginnen. Neue Menschen kennenzulernen. Dinge zu tun, die wir bisher nie getan haben. Neue Interessen zu entwickeln. All das Verborgene sichtbar zu machen. Genau das macht es am Ende so viel leichter und lässt uns achtsamer mit uns selbst umgehen. 

Ein Geschenk. So wie du.

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Impulse für mehr Achtsamkeit


Erlaube dir deine Gefühle


Wenn du lachen willst, dann lache. Wenn du weinen willst, dann weine. Wenn du geliebt werden willst, dann liebe.

Erlaube dir deine Gedanken


Schenk deinen Gedanken mehr Aufmerksamkeit. Schreib dir alles auf, was dir in den Sinn kommt, und teile es mit Menschen, die dir Kraft geben. Jeder noch so kleine Gedanke kann dein Leben und womöglich sogar die ganze Welt positiv verändern. 

Erlaube dir dein Leben


Deine Gedanken und Gefühle definieren die Qualität deines Lebens. Erlaube dir, dein Leben mit all seinen Besonderheiten zu leben. Nur du selbst weißt, was du zum Leben wirklich brauchst. Niemand anderes. Ein achtsames Leben zu leben bedeutet, sein eigenes Leben zu leben.