Lieben



Wie liebevoll und wertschätzend gehen wir miteinander um? Wie sehr freuen wir uns wirklich für andere Menschen? Wenn Menschen mehr Erfolg haben als wir selbst, werden wir gerne schon mal etwas mürrisch und stärken damit unser Ego. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um private oder berufliche Erfolge der anderen handelt. Unsere persönliche Reaktion ist nicht immer die ehrlichste. Uns für unsere Mitmenschen wirklich freuen zu können stärkt unsere Verbundenheit und lässt uns achtsamer im Leben kommunizieren. Einem Menschen unsere ehrliche Freude mitzuteilen kann Überwindung kosten. Zu stark ist der Neid oder das eigene Ego.

Wenn wir es schaffen, diese Hürde zu überwinden, werden wir mit Dankbarkeit belohnt.

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ein Mensch liegt in einer Badewanne, die wie ein Herz geformt ist

Danke


Sich für etwas ganz bewusst dankbar zu zeigen lässt uns innerlich ruhen und wärmt die Seele. Die eigenen Probleme fühlen sich kleiner an, wenn wir dankbar sind für das, was uns in jedem Moment des Lebens widerfährt. Wir können uns für jede noch so kleine Geste aus tiefstem Herzen bedanken, solange unsere Dankbarkeit ehrlich gemeint ist. Die Dankbarkeit als Floskel der Höflichkeit zu benutzen bringt uns keinen inneren Frieden und bezeichnet keinen Moment der Achtsamkeit. Wir geraten dadurch schnell in die Oberflächlichkeit. Achtsamkeit entsteht, wenn wir unsere Dankbarkeit gegenüber einem Menschen klar und deutlich kommunizieren. Wenn wir eine klare Haltung einnehmen und unser Gegenüber mit einem Lächeln glücklich machen können. Dann ist ein »Danke« eine achtsame Geste. 

Dankbarkeit für das eigene Leben kann den inneren Druck deutlich lindern. Wir dürfen uns immer wieder im Klaren darüber sein, wie wertvoll unser Leben ist. Wie frei wir unser Leben gestalten können und welche Rahmenbedingungen für unser Leben herrschen. Vor allem in Deutschland haben wir eine Lebensgrundlage, um die uns andere Menschen auf dieser Welt beneiden. Diese Tatsache als gegeben hinzunehmen blockiert uns in unserer persönlichen Entwicklung. Wir finden immer etwas, worüber wir uns ärgern können. 

Wenn wir den Blickwinkel ändern und dankbar für unseren Lebensraum sind, kann daraus ein stärkeres Gefühl der Achtsamkeit entstehen. 

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Mein Haus, mein Auto, mein Boot


Das Gefühl für den Lebensraum überträgt sich auf den eigenen Besitz. Der Deutsche besitzt im Durchschnitt circa 10.000 Gegenstände. Das ist eine unfassbar hohe Zahl, wenn man sich einmal bewusst macht, um welche Gegenstände es sich dabei handelt. Wir überdecken unsere Sorgen mit dem Kauf neuer Dinge, die wir bereits im Überfluss zu Hause haben. Die schiere Menge lässt uns keinen Freiraum. Alles verlangt nach unserer Aufmerksamkeit. Ein achtsamerer Umgang mit unserem Besitz befreit uns aus den Fesseln der Verantwortlichkeit.

Sich bewusst von Dingen zu trennen und sie liebevoll gehen zu lassen erfüllt uns langfristig mit innerer Zufriedenheit.

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ein Mensch umarmt sich selbst

Liebe dich selbst


Aus dieser inneren Zufriedenheit heraus stärken wir das Gefühl der Selbstliebe. Die Basis für die Liebe zu anderen Menschen. Sich selbst lieben zu können hat nichts mit Egoismus zu tun. Menschen, die fähig sind, sich selbst wertzuschätzen, und sich ihrer intrinsischen Motivation bewusst sind, leben aus meiner Sicht achtsamer. Sie wissen, was ihnen im Alltag Energie raubt und was ihnen Kraft gibt. Das daraus gewonnene Selbstbewusstsein stärkt die Selbstliebe und das Gefühl für die eigenen Bedürfnisse.

Du bist TOLL.

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